3.8 Erziehung im Wandel der Zeit – Was brauchen Kinder von ihren Eltern und was brauchen Eltern in der Beratung1,2

Inhalt und Ziel des Moduls: Historische Veränderungen führten im Laufe der Zeit nicht nur zu einem sozialen und gesellschaftlichen Wandel (Werte, Normen, usw.), sondern auch zu Änderungen hinsichtlich der Gegebenheiten, Anforderungen und Bedürfnisse für Kinder und Erwachsene. Neue Medien, Antiautoritäre Erziehung, Streben nach dem Optimalen, Ängste, die heutige Bedeutung des Mütterlichen und Väterlichen, sind nur einige Themen, die nicht nur entwicklungspsychologisch Auswirkungen auf den Menschen (ADHS, Autismus, Ängste, Zwänge, usw.) haben, sondern auch die heutigen Erziehungsstile (Helikopter-Eltern, Rasenmäher-Eltern, Beste-Freunde-Eltern, usw.) massiv beeinflussen. Im Rahmen dieses Moduls werden diese Veränderungen herausgearbeitet und diskutiert. Infolge soll es den TeinehmerInnen möglich sein das Erlernte auf für Kinder und Eltern hilfreiche Methoden und Interventionsformen zu übertragen.

1 Zuordnung: Beratung nach dem Familienförderungsgesetz

2 Zuordnung: Verschiedene Themen der Lebens- und Sozialberatung gemäß der Berufsumschreibung im § 119 GewO 1994

3 Einer Gewerbeberechtigung für das Gewerbe der Lebens- und Sozialberatung (§ 94 Z 46) bedarf es für die Beratung und Betreuung von Menschen, insbesondere im Zusammenhang mit Persönlichkeitsproblemen, Ehe- und Familienproblemen, Erziehungsproblemen, Berufsproblemen und sexuellen Problemen. Dazu gehört auch die psychologische Beratung mit Ausnahme der Psychotherapie. (§ 119 GewO 1994)

4 nach Bliem©

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