3.11 Tiefenpsychologisch orientierte Hypnose und Selbsthypnose2

Inhalt und Ziel des Moduls: Hypnose und Selbsthypnose wird hierbei im Sinne eines tief entspannten Wachzustands und dadurch auch angstbefreiteren und offeneren Bewusstseinszustand verstanden. Im ersten Teil werden den TeilnehmerInnen die historischen (primär tiefenpsychologischen, Jean-Martin Charcot, Pierre Janet, Sigmund Freud, usw.) Wurzeln der Hypnose als Verfahrens näher gebracht. Hierbei werden zum einen wichtige Grundbegriffe (Unterbewusstes, Unbewusstes, Vorbewusstes, Suggestion, Psychodynamik, Psychotraumatologie, usw.) thematisiert. Zum anderen wird auch der Frage nach der Natur geistiger oder mentaler Zustände, ihren Wirkungen und Ursachen aus unterschiedlichen philosophischen Blickwinkeln (Aristoteles, Hegel, Kant, Descartes, Leibniz, Carus, Schopenhauer, Nietzsche, usw.) nachgegangen (im Sinne der Philosophie des Geistes). Im Anschluss daran wird die moderne Methodik der Hypnose gelehrt.

1 Zuordnung: Beratung nach dem Familienförderungsgesetz

2 Zuordnung: Verschiedene Themen der Lebens- und Sozialberatung gemäß der Berufsumschreibung im § 119 GewO 1994

3 Einer Gewerbeberechtigung für das Gewerbe der Lebens- und Sozialberatung (§ 94 Z 46) bedarf es für die Beratung und Betreuung von Menschen, insbesondere im Zusammenhang mit Persönlichkeitsproblemen, Ehe- und Familienproblemen, Erziehungsproblemen, Berufsproblemen und sexuellen Problemen. Dazu gehört auch die psychologische Beratung mit Ausnahme der Psychotherapie. (§ 119 GewO 1994)

4 nach Bliem©

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