Vortrag mit anschließender Diskussion und Erfahrungsaustausch.

Thema und Inhalt der Veranstaltung: Beziehungsrekonstruktion (nach Bliem) ist ein Verfahren das sich in Anlehnung an tiefenpsychologischen, system-, transaktions- und entwicklungs-orientierten Konzepten (z.B. Jacob Levy Moreno, Eric Berne, Virginia Satir) als Methode zur Sichtbarmachung latenter Beziehungskonflikte entwickelt wurde. Diese dient lediglich des Transparentmachens dieser Konflikte und bietet somit die Möglichkeiten des rationellen Verstehens dieser. Keinesfalls liegt die Intension dieser Methode in einer psycho-emotionalen Heilung, wie dies beispielsweise die Absicht von psychotherapeutischen Verfahren ist. Der Fokus dieser Methode liegt auf der Bedeutung von unterschiedlichen dualen und triangulären Beziehungserfahrungen des Menschen. Wie beeinflussen beispielsweise unsere frühen Lebens- und Beziehungserfahrungen im Spannungsfeld zwischen dem “Mütterlichen” und dem “Väterlichen” unser Leben?
Der Begriff “mütterlich” wird hierbei ebenso wie der Begriff “väterlich” im umfassenderen Sinne als die reale Mutter oder der reale Vater verstanden. Speziell hinsichtlich unserer Selbstwert- und Selbstwirksamkeitsentwicklung sind diese Thematiken von großer Bedeutung.

Im Rahmen dieses Vortrages werden sowohl die theoretische Konzeption, wie aber auch praktische Methoden der Beziehungsrekonstruktion vorgestellt und gemeinsam diskutiert.

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